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ANTWORT AUF DIE PM DES OB
Jusos, Junge Union, Grüne Jugend, Junge Liberale und linksjugend['solid] antworten auf die Kritik des Oberbürgermeisters:
„Zu keinem Zeitpunkt haben wir die Einrichtung eines Runden Tisches zur Problematik an der Seestraße und im Herosépark kritisiert, im Gengeteil: wir fordern nach dem Vorbild der Schlichtung zu Stuttgart 21 einen Runden Tisch, der der Öffentlichkeit offen und transparent zugänglich ist. Eine Einladung der Jugendorganisationen haben wir nicht einmal eingefordert. Beim Runden Tisch am Montag war überdies leider auch keine Presseberichterstattung möglich. Um die Diskussion einem breiten Empfängerkreis zugänglich zu machen, regen wir eine Übertragung ins Internet an. Die Übertragung ins Internet bietet auch Abwesenden die Möglichkeit, sich über den Stand der Diskussion zu informieren; dadurch wäre gewährleistet, dass möglichst viele betroffene Bürgerinnen und Bürger den Diskussionsprozess verfolgen können.
Wir bedauern zudem sehr, dass der Herr Oberbürgermeister offenbar eine wichtige, betroffene Interessensgruppe völlig vergessen hat: zum Runden Tisch am Montag waren keine studentische Vertreter der beiden Konstanzer Hochschulen eingeladen.
Wir bleiben bei der Kritik, dass durch den Erlass des Glasflaschenverbots vor der Zusammenkunft des Runden Tisches eben dieser an Substanz verloren hat.“
Veröffentlicht am 09.06.2011
RUNDER TISCH WAR ALIBIVERANSTALTUNG
Anlässlich des gestrigen Runden Tisches der Stadt Konstanz zur Situation an der Seestraße und im Hérosepark erklären die Konstanzer Jusos, die Junge Union Konstanz, sowie die Kreisverbände der Grünen Jugend, der Jungen Liberalen und linksjugend['solid]:
„Der von der Stadt initiierte Runde Tisch war eine reine Alibiveranstaltung. Obwohl bereits ein fester Termin für den Runden Tisch feststand, hatte die Stadt Konstanz im Vorhinein ein Glasflaschenverbot für die Seestraße und den Hérosepark erlassen und damit das Ergebnis des Runden Tisches vorweggenommen.
Auch die Veranstaltung selbst entpuppte sich als Farce. Eingeladen wurden lediglich ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessengruppen. Diejenigen, die von der Stadt nicht mit einer Einladung bedacht worden waren, hatten keine Möglichkeit, ihren Vorschlägen Gehör zu verschaffen: Der Runde Tisch fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Jusos, Junge Union, Grüne Jugend, JuLis und linksjugend['solid] kritisieren das Vorgehen der Stadt scharf: Es kann nicht sein, dass sich eine Stadt mit einer Alibiveranstaltung schmückt, die anscheinend von vorneherein nicht darauf ausgelegt war, zweifelsohne bestehende Probleme zu lösen. Im Gegenteil: Die Vorgehensweise der Stadt legt nahe, dass sie eine ehrliche und offene Auseinandersetzung mit den Jugendlichen scheut.“
Die Facebook- Initiative der Jusos „Junges Konstanz gegen Alkoholverbot“ hatte innerhalb kürzester Zeit über 700 BefürworterInnen gefunden. In Anbetracht der 190 Unterschriften, die für ein Glasflaschenverbot gesammelt wurden, eine beachtliche Zahl.
Veröffentlicht am 07.06.2011
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