Gründe für ein „Nein“ und die Aufforderung zur Online-Kommentierung  des Gesetzesvorhabens beim Beteiligungsportal Baden-Württemberg unter: http://bit.ly/2gFcASj

Bildung ist ein hohes Gut für eine Gesellschaft.
Um die Gesellschaft mit diesem Gut zu bereichern, braucht es Zeit und neugierige Menschen. Neugier hängt nicht von der Nationalität von Studierenden ab. Wir finden, dass Wissenschaft allen Gruppen der Gesellschaft offenstehen soll. Studierende aus Nicht-EU-Staaten sollen nicht 1500 € pro Semester bezahlen müssen. Wir wollen weiterhin gemeinsam mit Menschen aus aller Welt und aus verschiedenen Lebenssituationen studieren. Wir machen keinen Unterschied zwischen EU und Nicht-EU oder Uni-Neuling und Fachwechsler*in. Wir wollen keine Diskriminierung durch Studiengebühren.

Wir wissen, dass es nicht „den einen Plan A“ gibt, der ein Zweitstudium von Anfang an ausschließt.
Wo bleibt da das Versuchen, die Würdigung von Mut und Selbstvertrauen? Flexibilität gehört zum Leben. Jede*r soll sich umentscheiden können. Wenn „Plan D“ glücklich macht, dann ist das gut so und dann soll auch der Weg dorthin möglich sein. Das wird jedoch unmöglich, wenn für jedes Studium nach dem Erststudium 650 € pro Semester anfallen – der BAföG-Anspruch ist dann sowieso schon aufgebraucht, die Wohnung wird nicht günstiger, der Druck steigt von allein.

Hochschulen sollten ein Interesse daran haben, ihr Profil der Internationalität zu wahren.
Sie sind für den Raum von Lehre und Austausch verantwortlich und sollten sich gegen Studiengebühren aussprechen. Internationalität lässt Neugierde wachsen.

„Fortschritt braucht: Vielfalt, Fantasie & Forschung!“
Wir fordern die Landesregierung und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer dazu auf, sich auf dieses Paradigma zu besinnen.

Wir sind jung und stachelig.
Wir bilden unser Profil durch Erfahrungen und Entscheidungen. Studiengebühren hemmen unsere freie Entscheidungsmöglichkeit und damit unsere Persönlichkeitsentwicklung.

Mischt euch ein und sprecht darüber!
Eure Grüne Jugend Konstanz

 

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Bis zum 13. Januar 2017 um 17 Uhr ist die Kommentarfunktion offen – danach startet Phase 2, die Stellungnahme des Ministeriums. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Weitere Möglichkeiten:
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Unser Kommentar ist die Nr. 37 von „ohne Name 3290“.