Intersektionalität – Was ist das und woher kommt der Begriff?

Das Wort „Intersektionalität“ leitet sich vom englischen Wort „Intersection“ was sich in „Straßenkreuzung“ übersetzen lässt. Diskriminierungen sind tief in unserer Gesellschaft verankert, sie haben unterschiedliche Quellen und „kreuzen“ sich in den Lebensrealitäten vieler Menschen. Durch die Verknotung von sozialen Kategorien wie Gender, Klasse oder Hautfarbe entwickeln sich so ganz eigene Diskriminierungserfahrungen, als wenn sie einzeln auftreten.

Die Ursprünge des Konzepts der Intersektionalität liegen im Schwarzen Feminismus, der afroamerikanischen Arbeiter*innen-Bewegung und der Critical Race Theory.

Hier waren es zunächst die Erfahrungen Schwarzer und lesbischer Frauen, die sich im Feminismus westlicher weißer Mittelschichtsfrauen nicht wiederfanden, da die Rede von einer gemeinsam erfahrenen Unterdrückung aufgrund des Geschlechts vor dem Hintergrund rassistischer Ausgrenzung zu kurz griff.


Zur SDG-Aktion

Dieses Thema wurde im Rahmen der SDG-Aktion aufgefasst. Hierzu haben wir ein Feministischen Stadtspaziergang, mit Plakaten an verschiedenen Stellen, gestaltet.

Unser Ziel ist es dabei über das Thema Queerfeminismus aufzuklären.

Unten kannst du die weiteren Plakate die in der Stadt verteilt sind sehen. Wenn du die weitern Texte auch lesen möchtest findest du diese auf der Übersicht.